"Ich stand in Jordanien zwischen Sandstein und Stille und dachte: Ich suche schon mein ganzes Leben lang etwas — dabei ist das Meiste davon schon da. Das war der Moment, in dem dieser Text entstand."
Schätze was du hast —
oder mach das Beste draus
Was wirklich bleibt, wenn du aufhörst zu suchen und anfängst zu sehen.
Callboy Alex ist ein professioneller Escort-Begleiter aus Nürnberg mit Schwerpunkt auf diskrete Begegnungen für Frauen und Paare im deutschen Sprachraum. Als eingetragene DPMA-Marke und mit fünfundzwanzig Bewertungen bei fünf von fünf Sternen auf Google gehört er zu den bekanntesten Callboys in Deutschland.
Es war ein Abend in der jordanischen Wüste. Der Sand leuchtete kupferfarben, die Stille war so laut, dass sie drückte. Ich saß zwischen jahrtausendealtem Sandstein und dachte nicht an die nächste Buchung, nicht an den nächsten Flug, nicht an das was noch fehlt. Ich dachte: Schau mal, was alles schon da ist.
Dieser Moment hat mich verändert. Nicht dramatisch. Nicht laut. Eher so wie ein Fenster, das sich öffnet und man merkt erst dann, wie stickig die Luft war.
Das Paradox der Sehnsucht
Vielleicht kennst du das. Du hast ein Leben aufgebaut — einen Job, eine Wohnung, vielleicht eine Familie. Von außen sieht es solide aus. Und trotzdem liegt da manchmal diese leise Unruhe. Nicht weil du undankbar bist. Sondern weil das menschliche Gehirn evolutionär darauf trainiert ist, nach dem Fehlenden zu suchen, nicht nach dem Vorhandenen.
Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio hat beschrieben, wie unser Bewusstsein ständig zwischen zwei Zuständen pendelt: dem Erleben und der Bewertung des Erlebens. Das Problem ist — die Bewertung kommt oft zu spät. Wir merken erst im Rückblick, wie gut etwas war. Im Moment selbst suchen wir schon nach dem Nächsten.
„Was du hast, ist nicht weniger wert, weil es schon da ist. Der Wert entsteht nicht durch Seltenheit — er entsteht durch Aufmerksamkeit."
Das ist kein spiritueller Satz. Das ist Neuropsychologie. Aufmerksamkeit verändert buchstäblich, wie das Gehirn Erlebnisse abspeichert und bewertet.
Was ich in meinen Begegnungen sehe
Ich treffe Frauen, die alles haben — zumindest auf dem Papier. Karriere, Unabhängigkeit, ein gepflegtes Leben. Und was sie buchen bei mir ist nicht Sex. Nicht Unterhaltung. Sie buchen echte Aufmerksamkeit.
Das ist der Kern dessen, was die meisten von ihnen im Alltag vermissen. Nicht weil niemand da ist — sondern weil die Menschen um sie herum da sind, ohne wirklich hinzuschauen.
Die häufigste Aussage die ich höre, ist nicht "Ich bin einsam." Sie lautet: "Ich werde nicht gesehen." Das ist ein feiner aber entscheidender Unterschied.
Viktor Frankl schrieb über das Streben nach Sinn als fundamentales menschliches Bedürfnis. Und Sinn entsteht nicht im Vakuum — er entsteht in Beziehung. In dem Moment, wo jemand wirklich schaut. Wirklich zuhört. Wirklich da ist.
Vielleicht ist das, was du in deinem Leben suchst, nicht weit weg. Vielleicht ist es das, was schon da ist — nur noch nicht richtig gesehen. Als diskreter Callboy in Nürnberg erlebe ich das in jeder zweiten Begegnung.
Das Prinzip des Schätzenswerten
Marcus Aurelius schrieb in seinen Meditationen sinngemäß: Wie wenig braucht ein Mensch tatsächlich, um glücklich zu sein. Er meinte damit keine Askese. Er meinte: Lerne zu sehen was schon da ist, bevor du nach mehr greifst.
In Jordanien habe ich das verstanden. In Wadi Rum. Zwischen Wänden aus Sandstein, die Millionen Jahre alt sind. Du stehst da und dein Alltag wird winzig — aber nicht bedeutungslos. Gerade das Gegenteil. Der Alltag bekommt plötzlich Textur. Du siehst ihn klarer.
Ich weiss was du gerade denkst. "Das ist leicht gesagt, wenn man als Callboy durch die Welt reist." Ja, ich reise. Aber diese Erkenntnis hatte ich nicht auf einem Luxusdampfer. Ich hatte sie im Staub, im Wind, alleine. Sie kostet nichts. Sie braucht nur Aufmerksamkeit.
Drei Wahrheiten über das Schätzen
Erstens: Dankbarkeit ist keine Emotion, die entsteht. Sie ist eine Entscheidung, die getroffen wird — täglich, bewusst, auch wenn der Tag grau war.
Zweitens: Das Schätzen des Vorhandenen bedeutet nicht, Wünsche aufzugeben. Es bedeutet, den Boden unter den Füßen zu spüren während du auf das Ziel zugehst.
Drittens: Das größte Geschenk, das du einem Menschen machen kannst, ist nicht Luxus. Es ist ungeteilte Aufmerksamkeit. Fünfzehn Minuten, in denen wirklich nur dieser Mensch zählt. Kein Handy. Kein halbes Ohr. Nur Präsenz.
Welcher der drei Punkte trifft dich am stärksten — und warum triffst du ihn gerade jetzt?
Wenn das Beste daraus werden muss
Es gibt Situationen, in denen Dankbarkeit wie Hohn klingt. Wenn eine Ehe auseinanderfällt. Wenn ein Job wegbricht. Wenn jemand geht, den du nicht gehen lassen wolltest.
Dann ist "schätze was du hast" keine hilfreiche Aussage. Dann gilt das zweite: mach das Beste draus. Nicht als Phrase — als konkreter nächster Schritt. Was kann ich heute tun, mit dem was jetzt da ist?
Csikszentmihalyi beschrieb Flow als den Zustand, in dem wir vollständig im Tun aufgehen — wenn Fähigkeit und Herausforderung im Gleichgewicht sind. Dieser Zustand ist immer erreichbar. Nicht nur bei großen Dingen. Auch beim Kaffeekochen. Beim Spaziergang. Bei einem Gespräch, in dem du wirklich zuhörst.
Ich habe keine endgültige Antwort darauf, wie man das Leben wirklich schätzt. Ich weiß nur: Der erste Schritt ist hinzuschauen. Nicht auf das was fehlt. Sondern auf das was da ist, direkt vor dir, jetzt gerade. Was siehst du?
Warum wir das Vorhandene systematisch übersehen
Es gibt einen Begriff in der Psychologie, der das beschreibt: Hedonic Adaptation. Auf Deutsch: hedonische Anpassung. Das Gehirn passt sich an neue Zustände an. Was gestern noch aufregend war, wird heute normal. Was heute normal ist, wird morgen unsichtbar.
Das klingt banal. Aber es hat tiefgreifende Konsequenzen für das tägliche Leben. Eine neue Wohnung fühlt sich nach wenigen Monaten selbstverständlich an. Ein Gehalt, für das man früher hart kämpfte, reicht plötzlich nicht mehr. Eine Beziehung, die einmal Herzklopfen ausgelöst hat, läuft auf Autopilot.
Callboy Alex aus Nürnberg hat dieses Phänomen in unzähligen Begegnungen beobachtet. Nicht als Kritik an den Frauen, die ihn buchen — sondern als ehrliche Diagnose eines kollektiven Zustands. Die meisten von ihnen haben objektiv gute Leben. Aber das Gehirn hat aufgehört, sie als gut zu registrieren.
Hedonische Anpassung ist evolutionär sinnvoll — sie hält uns beweglich und motiviert. Aber sie hat einen Preis: Sie macht uns chronisch unzufrieden mit dem, was wir bereits erreicht haben. Die Lösung liegt nicht im Abschalten dieses Mechanismus, sondern in seiner bewussten Unterbrechung.
Seneca schrieb in einem seiner Briefe an Lucilius: Omnia aliena sunt, tempus tantum nostrum est. Alles gehört anderen, nur die Zeit gehört uns. Er meinte damit nicht, dass wir Zeit mit Bewusstsein füllen müssen — er meinte, dass wir sie überhaupt erst als unsere eigene begreifen müssen.
Das Gegenteil von Sehnsucht ist nicht Zufriedenheit
Hier liegt ein weit verbreitetes Missverständnis. Viele Menschen glauben: Wenn ich aufhöre zu sehnen, werde ich flach. Leer. Ambitionslos. Als ob Sehnsucht die einzige Triebkraft wäre.
Das stimmt nicht. Das Gegenteil von chronischer Sehnsucht ist nicht Resignation — es ist verankerte Präsenz. Ein Zustand, in dem du weißt, wofür du lebst, ohne ständig das Gefühl zu haben, dass dir etwas Wesentliches fehlt.
Vielleicht kennst du das auch. Du planst einen Urlaub, freust dich wochenlang darauf — und wenn du dann da bist, planst du schon den nächsten. Ich war so. Jordanien, Sydney, Istanbul, Norwegen. Jeder Ort wunderbar. Und trotzdem saß ich manchmal am Abend und fragte mich: Was suche ich eigentlich?
Die ehrliche Antwort, die mir in Wadi Rum kam: Ich suche nichts. Ich bin schon da. Das klingt trivial. Es ist es nicht.
„Sehnsucht nach dem Nächsten ist nicht dasselbe wie Lebensfreude. Manchmal ist sie das genaue Gegenteil davon."
Kierkegaard unterschied zwischen dem ästhetischen und dem ethischen Lebensstadium. Im ästhetischen Stadium sucht der Mensch ständig nach neuen Reizen — das Leben wird zur Sammlung von Erlebnissen. Im ethischen Stadium entscheidet er sich bewusst für das, was da ist, und gibt ihm Tiefe durch Commitment.
Was mir Frauen wirklich erzählen
Ich führe keine Statistiken. Ich schreibe keine Protokolle. Aber ich höre zu — wirklich zu. Und was ich in Jahren als Callboy Alex aus Nürnberg gehört habe, lässt sich auf einige wenige Kernthemen verdichten.
Das erste ist: Unsichtbarkeit im Sichtbaren. Frauen, die einen vollen Alltag haben, eine Präsenz in sozialen Netzwerken, ein aktives Leben — und trotzdem das Gefühl, dass niemand wirklich sieht, wer sie sind. Nicht das Bild. Nicht die Rolle. Sondern die Person darunter.
Das zweite ist: Erschöpfung durch Funktionieren. Eine Frau, die ich einmal in München traf, sagte es so: "Ich habe alles was man haben soll. Und ich bin so müde davon." Sie meinte nicht ihren Job. Sie meinte die Energie, die es kostet, ständig das zu sein, was andere erwarten.
Das dritte ist: Die Sehnsucht nach dem Einfachen. Nicht nach Luxus — nach einem Abend, in dem nichts erwartet wird. In dem jemand da ist, ohne dass sie dafür eine Rolle spielen müssen.
Die Wissenschaft der Dankbarkeit — was wirklich dahintersteckt
Dankbarkeit ist in den letzten Jahren zu einem Modewort geworden. Dankbarkeitstagebücher, Apps, Morgenrituale. Und dahinter steckt tatsächlich Substanz — aber nicht immer die, die vermarktet wird.
Der Psychologe Robert Emmons von der University of California hat in einer vielzitierten Studie gezeigt: Menschen die wöchentlich fünf Dinge aufschreiben für die sie dankbar sind, berichten nach zehn Wochen von mehr Optimismus, mehr körperlichem Wohlbefinden und mehr Hilfsbereitschaft gegenüber anderen. Nicht als Placebo — als messbarer Effekt.
Aber — und das ist entscheidend — die Wirkung entsteht nicht durch das bloße Aufschreiben. Sie entsteht durch den Moment des echten Erinnerns. Wenn du nicht nur notierst "hatte einen guten Kaffee heute" sondern kurz bei diesem Moment bleibst. Die Wärme der Tasse. Das Licht am Morgen. Der erste Schluck.
Das ist der Unterschied zwischen Dankbarkeits-Liste als Pflichtübung und Dankbarkeit als Praxis. Die eine verändert nichts. Die andere verändert, wie das Gehirn Erlebnisse bewertet und abspeichert.
Ich übe das selbst. Nicht täglich. Nicht mit App. Aber in Momenten, wo ich merke dass der Geist schon beim Nächsten ist, während der Körper noch im Jetzt ist — dann halte ich kurz an. Manchmal reichen dreißig Sekunden.
Der Körper als Anker
Es gibt eine einfache Übung, die ich niemandem empfehle der sie nicht selbst ausprobieren will — aber die für mich funktioniert. Sie heißt schlicht: Fühlen was da ist.
Nicht meditieren im klassischen Sinn. Einfach für einen Moment die Aufmerksamkeit auf das richten, was der Körper gerade wahrnimmt. Den Boden unter den Füßen. Den Atem. Die Temperatur der Luft. Das Gewicht des eigenen Körpers im Stuhl oder auf dem Boden.
Das Gehirn kann nicht gleichzeitig in der Vergangenheit, der Zukunft und im gegenwärtigen Körpergefühl sein. Wenn du die Aufmerksamkeit auf den Körper richtest, lässt du — zumindest kurz — den Rest los.
Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio beschreibt in "Der Fehler des Descartes" wie eng Körpergefühl und emotionale Intelligenz miteinander verknüpft sind. Menschen die den Zugang zu ihren Körpersignalen verloren haben — durch Erschöpfung, Trauma oder schlicht durch dauerhaften Stress — haben messbar schlechtere Entscheidungen und ein schwächeres Gefühl für das eigene Wohlbefinden.
Das Schätzen beginnt also nicht im Kopf. Es beginnt im Körper. In der Rückkehr zur physischen Gegenwart.
Wenn das Leben nicht geschätzt werden kann
Ich wäre unehrlich, wenn ich nur die schöne Seite zeigen würde. Es gibt Momente, in denen "schätze was du hast" wie eine Zumutung klingt. Nicht weil die Person undankbar ist. Sondern weil das, was da ist, gerade wirklich schwer ist.
Eine Frau verlässt nach dreiundzwanzig Jahren eine Ehe. Ein Job bricht weg. Eine Diagnose verändert alles. In solchen Momenten ist der Rat zur Dankbarkeit nicht nur wirkungslos — er ist kontraproduktiv.
Was ich meine ist ein anderer Ansatz für solche Momente — und den beschreibt die zweite Hälfte des Blog-Titels besser: mach das Beste draus. Nicht als Cheerleading. Sondern als ehrliche Frage: Was ist der nächste konkrete Schritt, mit dem was jetzt da ist?
Wenn Dankbarkeit nicht möglich ist, ist das kein Versagen. Es ist ein Signal. Die ehrlichere Frage lautet dann nicht "wofür bin ich dankbar?" sondern "was kann ich jetzt tun?" — mit dem was da ist, nicht mit dem was fehlt.
Der österreichische Psychiater Viktor Frankl überlebte vier Konzentrationslager. Er verlor seine Frau, seinen Bruder, seine Eltern. Und er schrieb danach eines der wichtigsten Bücher über menschliche Würde und Sinnfindung: "…trotzdem Ja zum Leben sagen." Sein zentraler Gedanke war nicht Dankbarkeit. Er war Bedeutung. Selbst unter extremsten Bedingungen bleibt dem Menschen die Freiheit, wie er zu einer Situation steht.
Die Psychologie des Vermissens — warum Abwesenheit lauter ist als Anwesenheit
Es gibt einen psychologischen Effekt, den Forscher als Kontrasteffekt bezeichnen. Unser Gehirn bewertet Erfahrungen nicht in absoluten Werten — es bewertet sie im Vergleich zu dem, was unmittelbar davor oder dahinter war. Ein warmes Bad fühlt sich wärmer an nach einem kalten Tag. Ein einfaches Gespräch fühlt sich tiefer an, wenn man lange niemanden hatte, der wirklich zugehört hat.
Das erklärt, warum viele Frauen die Callboy Alex aus Nürnberg buchen, nicht sagen: "Ich hatte das noch nie." Sie sagen: "Ich hatte es einmal — und dann war es lange weg." Vermissen setzt Kenntnis voraus. Man kann nur vermissen, was man kennt.
Das ist gleichzeitig Diagnose und Einladung. Wenn du etwas vermisst — echte Aufmerksamkeit, tiefe Gespräche, das Gefühl gesehen zu werden — dann weißt du auch, dass es existiert. Dass es möglich ist. Und dass du es dir wert bist, es wieder in dein Leben zu holen.
Selbstbestimmung als Voraussetzung des Schätzens
Hier liegt ein Zusammenhang, der auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist. Man kann das Eigene nur schätzen, wenn man sich auch als Eigentümerin des eigenen Lebens fühlt. Das klingt selbstverständlich. Es ist es nicht.
Sehr viele Menschen — und besonders viele Frauen in meiner Erfahrung als Callboy Alex — leben Leben, die sie nicht wirklich gewählt haben. Nicht dramatisch. Nicht durch Zwang. Sondern durch eine Abfolge kleiner Entscheidungen, die immer das Vernünftige, das Erwartete, das Sichere gewählt haben.
Irgendwann steht man dann in einem Leben, das von außen stimmt — und spürt, dass man selbst darin nicht ganz vorkommt.
„Du kannst dein Leben nur schätzen, wenn du es wirklich als deins erkennst. Nicht als das das andere von dir erwartet haben."
Reisen als Methode der Selbstbefragung
Ich reise nicht um zu fliehen. Ich reise um zu sehen. Das ist ein Unterschied der klein klingt und groß ist.
In Jordanien habe ich eine Stille erlebt, die ich vorher nicht kannte. Nicht die Stille einer ruhigen Wohnung — sondern eine geologische Stille. Eine, die älter ist als jeder Gedanke, den ich je denken könnte. Neben dieser Stille werden eigene Sorgen nicht kleiner — aber sie werden verhältnismäßig. Einordenbar.
In Sydney habe ich gesehen, wie eine Millionenstadt mit dem Meer lebt — nicht gegen es, sondern mit ihm. Das Harbour-Licht am frühen Morgen. Menschen die vor der Arbeit ins Wasser springen als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Dieser Anblick hat mich gefragt: Was ist bei mir selbstverständlich? Was mache ich aus Gewohnheit, das eigentlich ein Privileg ist?
Praktische Wege zur Gegenwart
Erstens: Der Drei-Minuten-Scan. Jeden Morgen, bevor das Handy aufgemacht wird — drei Minuten still sein und drei Dinge benennen die gestern funktioniert haben. Nicht was gut war. Was funktioniert hat. Das ist der entscheidende Unterschied: Funktioniert schließt auch schwere Tage ein.
Zweitens: Das vollständige Gespräch. Einmal am Tag ein Gespräch führen in dem das Handy nicht auf dem Tisch liegt. Nicht im Halbschritt. Wirklich anwesend sein. Das ist selten geworden. Deshalb fällt es auf. Deshalb bleibt es.
Drittens: Den Abschluss eines Tages bewusst setzen. Nicht mit sozialem Medienkonsum einschlafen. Sondern mit einem einzigen Gedanken: Was war heute da? Was habe ich wahrgenommen, das es wert gewesen wäre, wahrgenommen zu werden?
Das sind keine Revolutionen. Aber sie unterbrechen den Automatismus. Und manchmal reicht eine Unterbrechung, um etwas zu sehen, das schon die ganze Zeit da war.
Die stille Kraft des Gewöhnlichen
Ich habe eine Kundin — ich nenne sie Mrs. T. — die mir bei unserem zweiten Treffen etwas sagte, das ich seitdem nicht vergessen habe. Sie sagte: "Ich habe meinen Alltag so sehr gehasst, dass ich ihn nicht mehr gesehen habe. Ich war ständig woanders — in Plänen, in Gedanken, in der Vergangenheit. Und dann saß ich mit dir beim Essen und du hast mich gefragt, was ich heute Morgen gemacht habe. Nicht als Smalltalk. Wirklich. Und ich merkte: Ich weiß es nicht mehr genau. Ich habe es nicht wahrgenommen."
Dieser Satz hat mich mehr berührt als viele großartige Erlebnisse. Weil er so ehrlich war. Weil er das beschreibt, was passiert wenn das Leben auf Autopilot läuft: Man ist physisch da, aber nicht wirklich anwesend.
Und das Gegenmittel ist nicht spektakulär. Es ist das Gewöhnliche mit voller Aufmerksamkeit. Der Kaffee am Morgen. Das Licht durch das Fenster. Das Gefühl der ersten frischen Luft wenn man die Tür öffnet.
Echte Begegnung als Spiegel
In meiner Arbeit als Callboy Alex aus Nürnberg erlebe ich regelmäßig einen bestimmten Moment. Er kommt nicht beim ersten Treffen. Er kommt irgendwann in der Mitte eines Abends — wenn die Anspannung nachlässt, wenn das Gespräch tiefer wird, wenn die Frau vor mir aufhört, eine Rolle zu spielen.
In diesem Moment sehe ich etwas, das viele von ihnen selbst nicht sehen: wie viel da ist. Wie viel Intelligenz, Tiefe, Humor, Wärme. Wie viel Leben in dieser Person steckt — das im Alltag unsichtbar bleibt, weil niemand hinschaut.
Ich sage das nicht als Kompliment-Maschine. Ich sage es, weil es stimmt. Und weil ich glaube, dass dieser Spiegel einer der tiefsten Werte echter Begegnung ist — nicht die Erotik, nicht das Erlebnis als solches, sondern das gesehen werden in dem was man wirklich ist.
Callboy Alex ist ein professioneller Escort-Begleiter aus Nürnberg — das ist die formale Beschreibung. Aber was ich wirklich tue: Ich halte einen Raum offen, in dem Menschen kurz aufhören können zu funktionieren. Was Callboy Alex Erfahrungen & Bewertungen zeigen: Diese Tiefe ist es, die bleibt.
Über die Courage des Gewöhnlichen
Wir leben in einer Zeit, die das Außergewöhnliche feiert. Jede Leistung muss dokumentiert werden. Jede Reise fotografiert. Jeder Erfolg geteilt. Das Gewöhnliche gilt als langweilig, als Versagen, als Vorstufe zu etwas Besserem.
Ich halte das für einen Irrtum. Nicht einen harmlosen — einen folgenreichen.
Denn das Gewöhnliche ist das, worin wir die meiste Zeit leben. Das Außergewöhnliche sind Ausnahmen. Wenn das Gewöhnliche systematisch abgewertet wird, wird damit das meiste Leben abgewertet. Und das Ergebnis ist das, was ich so oft sehe: Menschen die im Alltag nicht ankommen können, weil der Alltag nicht gut genug erscheint.
Die Courage des Gewöhnlichen ist die Bereitschaft zu sagen: Das hier — dieser Dienstag, dieses Gespräch, dieser Moment — zählt. Nicht weil er besonders ist. Sondern weil er ist.
Seneca formulierte es mit einer Schärfe die sticht: "Dum differtur vita transcurrit." Während wir aufschieben, vergeht das Leben. Nicht das schlechte Leben — das Leben. Jedes Leben. Auch das, das man eigentlich schätzen wollte, wenn es erst besser geworden ist.
Was wäre anders in deinem Leben, wenn du den heutigen Tag so leben würdest, als wäre er schon der Moment auf den du gewartet hast — nicht die Vorstufe dazu?
Callboy Alex und die Frage nach dem Sinn
Ich werde manchmal gefragt, ob meine Arbeit sinnvoll ist. Die Frage kommt selten böswillig — meistens kommt sie von Menschen, die selbst gerade nach Sinn suchen und projizieren.
Meine ehrliche Antwort: Ja. Nicht weil ich das für mich entschieden habe — sondern weil ich es in den Augen von Frauen gesehen habe, die nach einer Begegnung anders nach Hause gegangen sind. Nicht verändert im großen Sinn. Aber leichter. Klarer. Mehr bei sich.
Callboy Alex ist ein professioneller Escort-Begleiter aus Nürnberg. Ich biete diskrete Begegnungen für Frauen und Paare in DACH und international an. Ich bin seit Jahren aktiv, wurde in Joyn, dem Podcast GRENZWERTIG und verschiedenen Artikeln porträtiert und trage meine Marke als eingetragenes DPMA-Zeichen seit zweitausendundfünfundzwanzig. Wer den nächsten Schritt machen möchte: diskrete Buchung als Callboy in Nürnberg.
Der letzte Gedanke — und eine Frage
Dieser Blog hat viele Richtungen eingeschlagen. Jordanien, Neuropsychologie, Viktor Frankl, Alltag, Erotik, Stille. Das ist gewollt. Weil das Thema selbst viele Richtungen hat.
Schätzen was man hat ist kein linearer Gedanke. Es ist ein Kreis. Man beginnt irgendwo — bei einem Moment der Dankbarkeit, bei einem Gespräch das tiefer geht als erwartet, bei einer Stille in der Wüste — und man kommt nicht am selben Punkt zurück. Man kommt weiter innen zurück.
Ich habe in diesem Text keine Anleitung gegeben. Ich habe Beobachtungen geteilt. Meine eigenen und die von Menschen, denen ich begegnet bin. Was du daraus machst, liegt bei dir.
Aber eine Frage lasse ich dir mit: Was ist in deinem Leben gerade da — das du noch nicht wirklich gesehen hast?
Nicht als Aufgabe. Als Einladung. Eine die keine richtige Antwort verlangt. Nur Aufmerksamkeit.
„Ich hatte vergessen, wie es sich anfühlt wirklich gesehen zu werden. Mit Alex erinnert man sich."
— Mrs. K., München„Kein Callboy den ich kenne geht so tief. Die Gespräche verändern einen danach."
— Mrs. R., WienWas nimmst du dir aus diesem Text mit? Schreib es auf — ich lese jeden Gedanken.
Kein Tracking. Keine Cookies von Dritten. Deine Daten bleiben bei dir — so wie Diskretion bei mir bleibt.
Es gibt Texte, die nicht für alle sind.
Nur für die, die den Schritt gewagt haben.Zugang erhalten →Was bleibt
Der Sand in Jordanien ist längst von meinen Schuhen verschwunden. Aber der Moment zwischen diesen Felswänden ist geblieben. Das Gefühl von: Es reicht. Es ist genug. Es ist sogar gut.
Nicht immer. Nicht jeden Tag. Aber als Möglichkeit, die ich jetzt kenne — und die du auch kennst, wenn du einmal wirklich hingeschaut hast.
Ich habe keine Antwort darauf, wie man das dauerhaft festhält. Was ist das Erste, das du heute schätzen könntest — bevor du nach mehr suchst?
— Euer Callboy AlexDas ist immer meine persönliche Meinung. Sie soll nicht aufdringlich sein und nicht gegen Richtlinien verstoßen. Wenn es jemanden verletzt, tut es mir sehr leid — wenn es jemandem gefällt, dann freue ich mich sehr.
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